Infoschreiben vom 25.10.20

Der Landesfeuerwehrverband Bayern

informiert:

Stand: 16. Oktober 2020

 

Empfehlung zum Ausbildungs- und Übungsbetrieb in den
Feuerwehren

 - Ampelmodell -

 

 

 

7-Tage-Inzidenz unter 35: GRÜN

 

Unter Berücksichtigung der aktuellen Situation und der sich dynamisch verändernden
Lage wird auch bei einer 7-Tage-Inzidenz unter 35 die Stufe 2 der „Gemeinsamen
Hinweise zum Übungs- und Ausbildungsdienst“ wie folgt beibehalten:

 

1. Durchführung von Ausbildungen und Übungen der aktiven Mannschaft und/oder
Jugendfeuerwehr auch mit Mitgliedern aus mehreren Feuerwehren eines
Landkreises/kreisfreier Stadt (z.B.: MTA-Zusatzmodule, Fahrsicherheitstraining,
Feuerwehrführerschein, Belastungsübungen Atemschutz, Brandübungs-Container,
Leistungsprüfungen, Kreisausbildungen).
2. Praktische Ausbildungen in Kleingruppen mit max. Gruppenstärke. Auch hierbei ist, sofern
möglich, auf größtmögliche Sicherheitsabstände zu achten.
3. Übungen sind weiterhin vornehmlich im Freien durchzuführen.
4. Bei theoretischen Ausbildungen in geschlossenen Räumen ist zwischen den Teilnehmern ein
Mindestabstand von 1,5 m vorzusehen. Die max. Teilnehmerzahl sollte in Räumen bis 50 m²
bei max. 15 Personen liegen (Merkregel: 4 m² pro Person). Insgesamt sollte auch bei größeren
Räumen eine Teilnehmerzahl von max. 25 nicht überschritten werden. Auf Partner- oder
Gruppenarbeit sollte verzichtet werden. Auf regelmäßige und ausreichende Lüftung sollte
geachtet werden. (Empfehlung nach Arbeitsstättenregel A3.6 Lüftung alle 20 min für 3 – 5 min)
5. Umkleideräume und Sanitärbereiche (einschl. Duschen) sind unter Beachtung der
Abstandsregelung (mind. 1,5 m Abstand), möglichst zeitversetzt und einzeln zu nutzen.
6. Entsprechende Handhygiene sowie Husten- und Niesetikette (Husten und Niesen in Armbeuge
oder Taschentuch) ist zu beachten.
7. Kann übungsbedingt der Mindestabstand zeitweise nicht sicher eingehalten werden, ist
währenddessen eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.
8. Erste Hilfe-Ausbildungen, Reanimationstraining, First Responder-Übungen, Atemschutz- sowie
CSA-Ausbildung können unter Einhaltung ausreichender Hygienekonzepte stattfinden.
(Hilfestellungen finden sich auf der Homepage des LFV und der KUVB)
9. Nachbesprechungen sind auf das unbedingt notwendige Maß zu beschränken und nur unter
Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln möglich.


 

 

 


 

16.10.2020

 

 

7-Tage-Inzidenz über 35: GELB

 

Für den Ausbildungs- und Übungsdienst gilt Stufe 1 der „Gemeinsamen Hinweise zum
Übungs- und Ausbildungsdienst“ wie folgt:

 

 

1. Durchführung von ausschließlich feuerwehrinternen Ausbildungen und Übungen der aktiven
Mannschaft und/oder Jugendfeuerwehr ohne Beteiligung von Mitgliedern anderer Feuerwehren.
Größere Übungen (z.B. zugübergreifende Ausbildungen und Übungen) finden nicht statt.
2. Praktische Ausbildungen können in Kleingruppen mit max. Staffelstärke durchgeführt werden. Auch
hierbei ist, sofern möglich, auf größtmögliche Sicherheitsabstände (> 1,5 m) zu achten.
3. Übungen sollten nach Möglichkeit am eigenen Standort, nur im eigenen Schutzbereich und
vornehmlich im Freien durchgeführt werden.
4. Entsprechende Handhygiene sowie Husten- und Niesetikette (Husten und Niesen in Armbeuge oder
Taschentuch) ist zu beachten.
5. Bei theoretischen Ausbildungen in geschlossenen Räumen ist zwischen den Teilnehmern ein
Mindestabstand von 1,5 m vorzusehen. Mund-Nase-Bedeckung muss immer getragen werden!
Die max. Teilnehmerzahl sollte in Räumen bis 50 m² bei max. 15 Personen liegen (Merkregel: 4 m²
pro Person). Insgesamt sollte auch bei größeren Räumen eine Teilnehmerzahl von max. 25 nicht
überschritten werden. Auf Partner- oder Gruppenarbeit sollte verzichtet werden. Auf regelmäßige
und ausreichende Lüftung sollte geachtet werden. (Nach ASR A3.6 Lüftung alle 20 min für 3 – 5
min)
6. Umkleideräume und Sanitärbereiche (einschl. Duschen) sind unter Beachtung der
Abstandsregelung (mind. 1,5 m Abstand), möglichst zeitversetzt und einzeln zu nutzen.
7. Kann übungsbedingt auch im Freien der Mindestabstand zeitweise nicht sicher eingehalten
werden, muss eine Mund-Nase-Bedeckung getragen werden.
8. Erste Hilfe-Ausbildungen, Reanimationstraining, First Responder-Übungen sowie CSA-
Ausbildungen sollten nicht stattfinden.
9. Bei Stationsausbildungen oder Fahrzeugkunde sollte auf eine möglichst geringe Durchmischung
von Übenden und Ausbildern geachtet werden.
10. Nachbesprechungen sind auf das unbedingt notwendige Maß zu beschränken und nur unter
Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln möglich.


 

 

 

 

 

 

 

 

 


 16.10.2020

 

7-Tage-Inzidenz über 50: ROT

 

Der Übungs- und Ausbildungsdienst wird eingestellt.

 

 

 

_________________________________________________________________________________

 

 

 

Wie bisher gelten grundsätzlich folgende Rahmenbedingungen im Feuerwehrdienst:

 

➢ Konzentration auf Pflichtaufgaben der Feuerwehren im Einsatzdienst
➢ Nur gesunde Einsatzkräfte nehmen am Feuerwehrleben teil. Personen mit Symptomen wie
z.B. Husten, Kratzen im Hals, Infektionsanzeichen, Fieber oder mit Kontakt mit einem
gesichertem COVID-19 Fall oder nach Aufenthalt in einem Risikogebiet bleiben (auch im
Alarmfall!) fern
➢ Meiden von Menschenansammlungen
➢ Sicherheitsabstand von mindestens 1,5 Meter einhalten
➢ Kein Händeschütteln oder andere enge Begrüßungsrituale
➢ Husten und Nies-Etikette beachten
➢ Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung in den Dienstgebäuden, aber auch in den Fahrzeugen
➢ Tragen einer FFP 2 oder 3 Maske zum Eigenschutz, wenn bei Einsatzsituationen, eine face-
to-face Situation nicht auszuschließen ist (z. B. Versorgung von Verletzten).
➢ Schutzkleidung wird vollständig und geschlossen getragen, ggf. zusätzliche Schutzausrüstung
(z.B. Schutzbrille)
➢ Regelmäßiges und häufiges Händewaschen
➢ Großzügiges Desinfizieren der Hände
➢ Verwendung von Infektionsschutzhandschuhen (med. Einmalhandschuhe DIN EN 455-3) bei
einem Außenkontakt
➢ Reinigen aller Kontaktflächen in Dienstgebäuden und Einsatzfahrzeugen, ggf.
Flächendesinfektion
➢ Regelmäßiges Lüften: Querlüftung alle 20 Minuten in (Unterrichts-) Gebäuden für 3 – 5 min.
➢ Temperatur-angepasstes Lüften in Fahrzeugen (Offene Seitenfenster). Keine Umluft!
➢ Essen und Trinken nur in hygienisch unbedenklichem Umfeld, nach ausreichender
Handhygiene!
➢ Im Zweifelsfall immer einen Corona-Test (PCR oder schneller Antigen-Test) anstreben
➢ Kontakt- und Teilnehmerdokumentation (z.B. über Anwesenheitslisten im Feuerwehrdienst)
zur Vereinfachung der Kontaktverfolgung
➢ Minimalisierung des Einsatzpersonals


 

 

 

 

 

Aus gegebenen Anlaß hier ein paar zusätzliche Info´s zum Thema Rauchmelder.

Aktuelles / Neuigkeiten  

Wichtige Neuigkeiten zur aktuellen Corona-Lage unter "Aktuelles" (25.10.20)

Anmeldung von Räumfeuern unter Tel. 0881/92585100

oder per Fax ( entsprechendes Formular mit Fax Nummer unter wichtige Links)